Neue Kolleginnen stärken Sozialdienst und Betreuung im Kleeblatt Dörnigheim
Ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung bedeutet für ältere Menschen oft einen tiefen Einschnitt: das Verlassen des vertrauten Zuhauses, Abschied von Nachbarn und Routinen. Umso wichtiger ist ein Umfeld, das Sicherheit gibt, individuelle Bedürfnisse ernst nimmt und einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt ermöglicht. In den Maintaler Kleeblatt-Seniorenzentren steht genau das im Mittelpunkt – eine Atmosphäre, in der Menschen mit Respekt, Zuwendung und fachlicher Kompetenz begleitet werden.
Der Sozialdienst spielt dafür eine Schlüsselrolle: Er sorgt für psychosoziale Unterstützung, individuelle Betreuung, eine aktivierende Tagesgestaltung und begleitet bereits den Schritt vor dem Einzug. „Das Wissen um die Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner ist für uns essenziell“, betont das Sozialdienst-Team. Der enge Austausch mit Angehörigen hilft, Bedürfnisse besser zu verstehen und Sicherheit zu geben.
Im Kleeblatt Dörnigheim hat Dr. Andrea Frölich die Leitung des Sozialdienstes inne. Seit dem 1. September wird sie von Heidrun Korn unterstützt, die als Elternzeitvertretung für Johanna Schubert ins Team gekommen ist. Korn bringt langjährige Erfahrung aus der sozialen Betreuung in einem Frankfurter Pflegeheim mit und hat in kurzer Zeit viele Herzen gewonnen: „Sie hat dank ihrer zugewandten Art schnell Kontakt zu den Bewohnern gefunden – ihr Bewegungsangebot kommt sehr gut an“, so Frölich. Korn selbst beschreibt ihren beruflichen Weg als Entwicklung aus pädagogischer Neugier und dem Wunsch, Menschen im Alter zu stärken. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin studierte sie Diplompädagogik mit Schwerpunkt Heil- und Sonderpädagogik sowie anschließend Motologie. „Die Verbindung von Bewegung, Wahrnehmung und Persönlichkeit hat mich sofort gepackt“, sagt sie. Seit vielen Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Hanau.
Besonders freut sich das Team über die Rückkehr von Kerstin Adler. Die Betreuungskraft war bereits früher im Haus tätig und ist nach einer familiären Pause seit dem 1. Oktober wieder an Bord. „Es ist sehr schön, sie wieder bei uns zu haben – einige Bewohnerinnen und Bewohner haben sie sofort erkannt“, berichtet Frölich. Adler selbst sagt: „Wichtig sind für mich die Begegnungen. Hinter jedem Menschen, gerade in Krisensituationen, steckt eine beeindruckende Lebensgeschichte und eine große Lebendigkeit.“
Als Sozialdienstmitarbeiterin gestaltet Heidrun Korn aktivierende, bewohnerorientierte Angebote und trägt mit ihrer fachlichen Arbeit wesentlich zu einer unterstützenden und motivierenden Alltagsgestaltung im Haus bei. Kerstin Adler stärkt als Betreuungskraft das Team in der direkten Alltagsbegleitung: Sie motiviert die Bewohnerinnen und Bewohner zur Teilnahme an Aktivitäten, fördert Alltagskompetenzen und sorgt für individuelle, zugewandte Ansprache. Ihr gemeinsames Ziel: hochbetagten Menschen ein sicheres, wertschätzendes und lebendiges Zuhause zu schaffen – in einer Gemeinschaft, in der jeder Mensch mit seiner Geschichte zählt.